Vineta Sareika

Vineta Sareika 

Vineta Sareika wurde im lettischen Jurmala geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Sie studierte am Conservatoire National Supérieur de Paris bei Gérard Poulet und am Queen Elisabeth Music College bei Augustin Dumay. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Ida Haendel, Ivry Gitlis, Zakhar Bron, Mauricio Fuks und Franz Helmerson.

Als Preisträgerin des Brüsseler Queen Elisabeth Wettbewerb 2009 wurde Vineta Sareika von zahlreichen renommierten Orchestern als Solistin eingeladen, darunter das Belgian National Orchestra, London Philharmonia Orchestra, Royal Flemish Philharmonic und das London Chamber Orchestra. Sie arbeitete dabei mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Paul Goodwin, Gilbert Varga und Gérard Korsten zusammen. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie regelmäßig in namhaften Konzerthäusern in Europa, Asien, Australien sowie in den Vereinigten Staaten.

Mit dem Trio Dali gewann Vineta Sareika internationale Wettbewerbe in Osaka, New York, Wien und Frankfurt. Aufnahmen des Trios mit Werken von Ravel und Schubert wurden vielfach ausgezeichnet. Gemeinsam gab das Ensemble Meisterkurse in Sydney und Melbourne, an der Nashville Vanderbilt University sowie an der Londoner Royal Academy of Music.

2011 wurde Vineta Sareika zur Ersten Konzertmeisterin des Royal Flemish Philharmonic Orchestra ernannt. In den vergangenen Jahren war sie regelmäßig als Konzertmeisterin in verschiedenen belgischen Orchestern zu Gast und spielte dabei unter der Leitung von Riccardo Muti, Donald Runnicles, Kurt Masur, Jaap van Zweden und Hervé Niquet.

Vineta Sareika spielt eine Violine von Antonio Stradivari von 1683, die ihr von der Ruggieri Stiftung zur Verfügung gestellt wird. Seit 2012 ist sie Mitglied des Artemis Quartetts.

www.vineta-sareika.com

Suyoen Kim

Suyoen Kim 

Die Geigerin Suyoen Kim wurde 1987 in Münster geboren und erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit fünf Jahren. Im Alter von neun Jahren wechselte sie als jüngste Jungstudentin Deutschlands zu Prof. Helge Slaatto an die Musikhochschule Münster, an der sie mit Diplom abschloss.

2010 und 2012 absolvierte sie ein Aufbaustudium bei Prof. Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater München und an der Kronberg Academy. Schon während ihres Studiums gewann sie 2006 den 1. Preis beim Internationalen Violin-Wettbewerb Hannover. 2009 war Suyoen Kim 4. Preisträgerin beim Queen Elisabeth International Violin Competition in Brüssel.

Suyoen Kim tritt als Solistin mit renommierten Orchestern und Dirigenten sowie mit zahlreichen Kammermusikpartnern auf, das Artemis Quartett ist das erste Kammermusikensemble, in dem sie eine feste Position inne haben wird.

Seit Anfang 2018 ist Suyoen Kim Erste Konzertmeisterin im Konzerthausorchester Berlin.

Suyoen Kim spielt die Violine „Lord Newlands“ von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1702, die die Nippon Music Foundation freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

www.suyoenkim.com

Harriet Krijgh

Harriet Krijgh 

Die 27-jährige Niederländerin Harriet Krijgh ist eine der aufregendsten und vielversprechendsten jungen Cellistinnen der Gegenwart. Ihr kantables und ausdrucksstarkes Spiel berührt und begeistert Publikum wie Presse gleichermaßen. 

Konzerte führen die Künstlerin sowohl solistisch als auch kammermusikalisch in die bedeutendsten Säle der Welt. Als „Preisträgerin in Residence“ der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wird sie in rund 25 Konzerten den Festspielsommer 2019 prägen.

Ab Mai 2019 ist sie zudem erstmals als neues Mitglied des Artemis Quartetts zu erleben.

Seit April 2018 ist Harriet Krijgh exklusiv beim Label Deutsche Grammophon unter Vertrag. Für Herbst 2019 ist eine erste Veröffentlichung mit Werken von Vivaldi geplant. Bisher erschienen sind 6 CDs in Zusammenarbeit mit Capriccio, mit u.a. den Cellokonzerten von Kabalewski, Haydn, Werken von Brahms, Rachmaninow und französischen Kompositionen.

In Nachfolge von Janine Jansen leitete Harriet Krijgh für zwei Spielzeiten das Internationale Kammermusikfestival in Utrecht. Das alljährlich im Sommer stattfindende Festival „Harriet & Friends“, das sie 2012 auf Burg Feistritz in Österreich ins Leben gerufen hatte, hat sich zum großen Erfolg entwickelt und wurde 2018 erstmals um eine Winteredition erweitert.

 www.harrietkrijgh.com

Gregor Sigl

Gregor Sigl 

Der Geiger und Bratscher Gregor Sigl erhielt im Alter von fünf Jahren ersten Musikunterricht bei seiner Mutter und an der Albert Greiner Sing- und Musikschule in Augsburg.

Bereits als Zehnjähriger begann er ein Studium an der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg bei Prof. Jürgen Geise und gewann in den folgenden Jahren erste und zweite Preise beim Deutschen Bundeswettbewerb Jugend Musiziert in den Sparten Violine solo und Streichquartett.

1991 ermöglichte ihm ein Stipendium der Eastman School of Music in Rochester, New York, ein Gaststudium bei der amerikanischen Geigerin Lynn Blakeslee. 1993 wurde Sigl in die internationale Meisterklasse des Lettischen Geigers Philippe Hirshhorn am Konservatorium Utrecht aufgenommen. Von 1997 bis 1999 vervollständigte er seine Studien bei den Geigern Arjen Beintema, Viktor Liberman, Herman Krebbers, Alexander Kerr und Charles André Linale.

Zwischen 1997 und 2007 wirkte Sigl regelmäßig als Gastkonzertmeister und Musikalischer Leiter bei renommierten Orchestern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Ensemble Kanazawa, der Camerata Salzburg und dem Swedish Radio Symphony Orchestra, unter Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Franz Welser-Möst, Sir Roger Norrington, Vassily Sinaisky, Sakari Oramo, Leonidas Kavakos, Daniel Harding, Zoltan Kocsis, Adam Fischer, Peter Eötvös, Trevor Pinnock, Michael Gielen, Sir Charles Mackerras und Nikolaus Harnoncourt.

Sigl bekleidet Professuren an der Universität der Künste in Berlin und an der Queen Elisabeth Music Chapel in Brüssel.

Als Mitglied des Artemis Quartetts konzertiert er in allen großen Musikzentren in Europa, den USA, Japan, Südamerika und Australien, sowie bei zahlreichen internationalen Festivals. Das Artemis Quartett ist exklusiv bei Erato - Warner Classics unter Vertrag.

Sigl’s Viola war bereits in mehreren bedeutenden Streichquartett-Formationen zuhause und ihr Klang ist unter anderem auf den Aufnahmen des legendären Busch Quartetts, des Petersen Quartetts und des Artemis Quartetts dokumentiert. Das Instrument stammt aus der Zeit um 1700 und konnte bis Heute keinem Geigenbaumeister zugeordnet werden.